Fußball und italienischer Faschismus
Eine Beziehungsgeschichte, Italien in der Moderne 28
Heinisch-Fritzsche, Konstantin
Konstantin Heinisch-Fritzsche beleuchtet anhand neuer Quellen aus fünf italienischen Archiven die Rollen der Squadra Azzurra, der 1927 gegründeten AS Roma sowie zentraler sportpolitischer Akteure im Spannungsfeld der faschistischen Fußballpolitik und entwirft damit ein vielschichtiges Bild von der komplexen Beziehung zwischen Fußball und Faschismus.
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Zusatztext
Zwei Weltmeistertitel, ein Olympiasieg und weitere Trophäen prägen den sportlichen Werdegang der italienischen Fußballnationalmannschaft (Squadra Azzurra) in den 1930er Jahren. Ausgerechnet in faschistischer Periode blickten die Azzurri damit ihrer fußballerisch erfolgreichsten Dekade entgegen. Dem Titelreigen folgte der Mythos von einem stets gewinnmaximierenden Austausch zwischen faschistischer Diktatur und Fußball, der bis heute von weiten Teilen der Forschung kultiviert wird. Konstantin Heinisch-Fritzsche wirft einen Blick hinter die mythenbesetzte Kulisse, indem er die Beziehungsgeschichte zwischen Fußball und Faschismus grundsätzlich hinterfragt. Anhand neuer Quellen aus fünf italienischen Archiven beleuchtet er die Rollen der Squadra Azzurra, der 1927 gegründeten AS Roma sowie zentraler sportpolitischer Akteure im Spannungsfeld der faschistischen Fußballpolitik und entwirft damit ein vielschichtiges Bild von der komplexen Beziehung zwischen Fußball und Faschismus.
Weitere Details
Erschienen: 20.04.2026
Umfang: 446 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 3.6 x 23.6 x 16.6 cm
ISBN/EAN: 9783412534189
Umbreit-Nr.: 8325400
