Konfessionelle Codierungen
Ambiguität und Vereindeutigung im 16. Jahrhundert, Kulturen des Christentums/Cultures of Christianity 7, Neue Zugänge zur Frühen Neuzeit/New Approaches to Early Modern History
Christine Ott (Prof. Dr.)/Birgit Emich (Prof. Dr.)/Andreea Badea (Dr.)
Im 16. Jahrhundert war religiöse Zugehörigkeit alles andere als eindeutig. Ambiguitätstoleranz, strategische Vieldeutigkeit und konfessionelle Unsicherheit prägten den Alltag. Der Band fragt, wie unter diesen Bedingungen der Uneindeutigkeit Texte, Bilder und Praktiken konfessionell aufgeladen und zugeordnet werden konnten.
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Zusatztext
Im 16. Jahrhundert war religiöse Zugehörigkeit alles andere als eindeutig. Ambiguitätstoleranz, strategische Vieldeutigkeit und konfessionelle Unsicherheit prägten den Alltag. Der Band fragt, wie unter diesen Bedingungen der Uneindeutigkeit Texte, Bilder und Praktiken konfessionell aufgeladen und zugeordnet werden konnten. In interdisziplinärer Perspektive gehen die Beiträge des Bandes solchen Codierungen nach. Untersucht wird das Zusammenspiel von ästhetischer Produktion und rezeptionsästhetischen Zuschreibungen sowie die reflexive Deutung von Prozessen der Codierungen und Decodierungen in Zeiten religiöser Grenzverhandlung.
Weitere Details
Erschienen: 20.04.2026
Umfang: 348 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
ISBN/EAN: 9783412534097
Umbreit-Nr.: 8449758
