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Katastrophe als Beruf

Cover von Katastrophe als Beruf

Die bundesdeutsche Ärzteschaft und der nukleare Ernstfall (1950-1990), Kölner Historische Abhandlungen 57

Molitor, Jochen

Böhlau-Verlag

Während des Kalten Krieges sah sich die westdeutsche Ärzteschaft mit dem beispiellosen Bedrohungsszenario einer atomaren Massenvernichtung konfrontiert. Wie sind medizinische Fachpersonen mit dieser drohenden Katastrophe umgegangen?

59.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Während des Kalten Krieges sah sich die westdeutsche ärzteschaft mit dem beispiellosen Bedrohungsszenario einer atomaren Massenvernichtung konfrontiert. Vor diesem Hintergrund analysiert Jochen Molitor die Denkweisen und Handlungsmuster medizinischer Experten in Vorbereitung auf den Ernstfall, wobei Militärärzte ebenso berücksichtigt werden wie Zivilisten, führende Kammerfunktionäre ebenso wie die ärztliche Friedensbewegung. Im Mittelpunkte der Darstellung steht die Genese der Katastrophenmedizin. Deren Entwicklung von der sanitätsdienstlichen Vorbereitung auf einen befürchteten Atomkrieg zur notfallmedizinischen Reaktion auf die neuartigen Schadensszenarien der Risikogesellschaft liefert nicht nur vielfache Erkenntnisse zum Wesen des Arztberufs, sondern auch zur Bedrohungs- und Angstgeschichte der Bundesrepublik Deutschland.

Autorenportrait

Jochen Molitor studierte Geschichte und Anglistik in Köln und Dublin. Als Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Historischen Instituts der Universität zu Köln beschäftigte er sich insbesondere mit der Geschichte des bundesdeutschen Zivilschutzes. Nach mehreren einschlägigen Fachpublikationen liegt nunmehr seine 2019 verteidigte Dissertation zur Geschichte der Katastrophenmedizin vor.

Weitere Details

Erschienen: 06.09.2021

Umfang: 377 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 3.1 x 23.5 x 16.5 cm

ISBN/EAN: 9783412522407

Umbreit-Nr.: 1990140

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