Die Beschreibung des Raums
Territoriale Grenzziehungen im Heiligen Römischen Reich, Norm und Struktur 47, Studien zum sozialen Wandel in Mittelalter und Früher Neuzeit
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Zusatztext
Zum genuinen Bestandteil eines Staates gehören eindeutig definierte Grenzen. Vom Mittelalter bis an das Ende des 18. Jahrhunderts wurden sie verbal beschrieben, materiell und symbolisch markiert und schließlich auch kartographisch vermessen, um eine Herrschaft in ihren räumlichen Dimensionen zu repräsentieren. Die Studie analysiert die Akte territorialer Grenzziehung und ihre Bedeutung für die Entstehung politischer Räume im Heiligen Römischen Reich. Die Territorien des Reiches werden auf breiter Quellengrundlage und unter Einbeziehung westeuropäischer Vergleichsbeispiele untersucht. Dabei zielt die Untersuchung auf eine allgemeine Modellbildung zur Genese räumlich-territorialer Herrschaft in der Vormoderne. Im Mittelpunkt stehen die Verfahren zur Beschreibung und Markierung von Grenzen und deren intermediales Zusammenspiel.
Autorenportrait
<p>PD Dr. Andreas Rutz ist Akademischer Oberrat auf Zeit am Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bonn.</p>
Weitere Details
Erschienen: 16.04.2018
Umfang: 583 S., 20 s/w- und 20 farb. Abb.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 4 x 23.5 x 16.5 cm
ISBN/EAN: 9783412508913
Umbreit-Nr.: 2385649
