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Hilde Domin

Cover von Hilde Domin

Dichtungstheoretische Reflexion und künstlerische Verwirklichung

Hammers, Irmgard

Böhlau-Verlag

40.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Mit 23 Jahren verließ die Jüdin Hilde Domin 1932 mit ihrem späteren Ehemann Deutschland. Nach einer langen Odyssee durch Europa und einem 12 Jahre währenden Exil in der Dominikanischen Republik kehrte sie 1954 in ihre Heimat zurück. In einer schweren Lebenskrise begann sie zu schreiben, ihr erster Gedichtband erschien 1959. In Deutschland wurde sie von fast allen Kritikern und Dichterkollegen euphorisch gefeiert. Das Lesepublikum war begeistert. Dieser Band zeichnet die zeitgenössische Rezeption Hilde Domins nach und untersucht sowohl das lyrische Werk als auch ihre poetologischen Essays. Beide bilden insofern eine Einheit, als das künstlerische Werk Ausgangspunkt für die kunsttheoretischen Überlegungen ist. Seit Beginn der 70er Jahre wendete sich Hilde Domin mit Resolutionen, Aufrufen, kritischen Leserbriefen der gesellschaftlich/politischen Situation der Bundesrepublik zu, Gedichte schrieb sie kaum noch. Trotzdem hat ihre Lyrik bis heute nichts von ihrer Wirkung verloren. Worin diese besteht und was die lyrischen Texte noch so aktuell macht, wird ebenfalls in diesem Band verdeutlicht.

Autorenportrait

Irmgard Hammers studierte Germanistik, Romanistik, Psychologie. Ihre Promotion wurde gefördert von der Studienstiftung des Dt. Volkes. Mit der vorliegenden Arbeit wurde sie an der Universität zu Köln promoviert.

Weitere Details

Erschienen: 24.04.2017

Umfang: 196 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 1.5 x 22 x 14 cm

ISBN/EAN: 9783412507756

Umbreit-Nr.: 609617

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