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Königliche Gerichtsbarkeit und Landfriedenssorge im deutschen Spätmittelalter

Cover von Königliche Gerichtsbarkeit und Landfriedenssorge im deutschen Spätmittelalter

Eine Geschichte der Verfahren und Delegationsformen zur Konfliktbehandlung, Quellen und Forschungen zur höchsten Gerichtsbarkeit im Alten Reich 68

Baumbach, Hendrik

Böhlau-Verlag

85.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Die Konflikte im römisch-deutschen Reich zu bewältigen, war eine zentrale Herausforderung spätmittelalterlicher Königsherrschaft. Der vom 13. bis zum 15. Jahrhundert beständig steigenden Zahl der Klagen wurde vor allem mit verwalterischer Qualität begegnet. Königliche Gerichtsbarkeit entsprach dabei nicht allein der Summe persönlicher Rechtsentscheidungen des Herrschers; zu ihr gehörten gleichsam schiedsrichterliche und gütliche Vermittlungen und ein ganzes Spektrum von Stellvertretern im Hof- und Kammergericht sowie die amtsmäßige Tätigkeit der Reichslandvögte, Kommissare, kaiserlichen Landrichter, der Landfriedensob- und -hauptleute. Ihre Entstehung, ihre Wechselwirkungen und Verwandtschaften, zum Teil auch ihr Niedergang sind für die Zeit von Friedrich II. bis Friedrich III. in diesem Band untersucht worden.

Autorenportrait

Hendrik Baumbach ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Mittelalterliche Geschichte der Philipps-Universität Marburg und koordiniert das Lichtbildarchiv älterer Originalurkunden.

Weitere Details

Erschienen: 13.03.2017

Umfang: 473 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 3.3 x 23.5 x 16.4 cm

ISBN/EAN: 9783412507282

Umbreit-Nr.: 609620

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