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Vom Linksliberalismus zur Sozialdemokratie

Cover von Vom Linksliberalismus zur Sozialdemokratie

Politische Lebenswege in historischen Richtungskonflikten 1890-1933, Historische Demokratieforschung 8, Schriften der Hugo-Preuß-Stiftung und der Paul-Löbe-Stiftung

Detlef Lehnert

Böhlau-Verlag

59.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Nicht wenige namhafte Sozialdemokraten aus deren Aufstiegsperiode seit 1890 und der Gestaltungszeit der Weimarer Republik waren zuvor engagierte Linksliberale. Zwar galt dies primär für SPD- und USPD-Politiker von bürgerlicher Herkunft wie Adolf Grimme oder Kurt Eisner. Doch es gab dafür auch Beispiele von Arbeiter-Gewerkschaftern wie Anton Erkelenz. Bei näherer Analyse zeigt sich aber, dass solche Partei- oder Richtungswechsler auch zuvor schon Demokraten gewesen sind, was für den Linksliberalismus des Kaiserreichs noch keineswegs selbstverständlich war. Dies trifft ohnehin für Mitglieder der kleinen Demokratischen Vereinigung wie Siegfried Aufhäuser, Rudolf Breitscheid und Hugo Sinzheimer zu. Es gilt aber zuvor auch für Franz Mehring und danach z.B. für Paul Nathan, Max Kosler, Georg Schümer und Ludwig Bergsträsser, die allesamt in diesem Band porträtiert werden.

Autorenportrait

Detlef Lehnert ist Professor der Politikwissenschaft an der FU Berlin, Präsident der Hugo-Preuß-Stiftung und der Paul-Löbe-Stiftung.

Weitere Details

Erschienen: 17.06.2015

Umfang: 319 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

ISBN/EAN: 9783412223878

Umbreit-Nr.: 6678529

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