Gleichwertigkeit von Mann und Frau
Die Krause-Schule und die bürgerliche Frauenbewegung im 19. Jahrhundert - Rechtsgeschichte und Geschlechterforschung 5, Rechtsgeschichte und Geschlechterforschung 005, Teil
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Zusatztext
Schon früh hat die bürgerliche Frauenbewegung in Deutschland auch Unterstützung von Gelehrten erfahren. Zu diesen zählten der Rechtsphilosoph Karl Christian Friedrich Krause und seine Schüler Hermann von Leonhardi, Karl David August Röder und Heinrich Ahrens. In ihren Schriften betonten sie die Gleichwertigkeit von Mann und Frau. Insbesondere Leonhardi und Röder haben auf die vielfältige Benachteiligung der Frau im Eherecht aufmerksam gemacht und die Aktivistinnen der bürgerlichen Frauenbewegung lange vor der Zeit der Rechtskämpfe um das BGB in ihrem Streben nach Gleichberechtigung bestärkt. Der vorliegende Band zeichnet das Beziehungsgeflecht zwischen der Krause-Schule und der bürgerlichen Frauenbewegung auf persönlicher wie institutioneller Ebene nach. Zudem werden Parallelen und Unterschiede zwischen den Positionen der Krause-Schule und den späteren Rechtsforderungen der bürgerlichen Frauenbewegung zu ausgewählten Rechtsinstituten des Familienrechts dargestellt.
Autorenportrait
Christine Susanne Rabe ist Mitarbeiterin eines DFG-Forschungsprojektes zur 'Rechtsstellung der Frau in der Zeit des Kaiserreichs und der Weimarer Republik' an der Universität Hannover.
Weitere Details
Erschienen: 03.09.2006
Umfang: 238 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2.1 x 23.5 x 16 cm
ISBN/EAN: 9783412083069
Umbreit-Nr.: 1720817
