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Wie Männlichkeit in Modicks 'Moos' auf der Folie des Nature Writings verhandelt wird: Eine Geschichte der Sozialisation und Desozialisation

Cover von Wie Männlichkeit in Modicks 'Moos' auf der Folie des Nature Writings verhandelt wird: Eine Geschichte der Sozialisation und Desozialisation

Derkovic, Lazar

GRIN Verlag

17.95

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert, Festbezug, bitte vormerken

Zusatztext

Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Germanistik - Sonstiges, Note: 1,0, Universität Paderborn (Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft), Veranstaltung: "Über allen Wipfeln ist Ruh" - New Nature Writing, Sprache: Deutsch, Abstract: Was bedeutet es, ein Mann zu sein, wenn die Natur selbst zum Spiegelbild patriarchaler Strukturen wird? Tauchen Sie ein in Klaus Modicks "Moos", eine literarische Erkundung, die tief in die Verflechtungen von Männlichkeit, Natur und Identität eindringt. Diese Analyse enthüllt, wie Lukas Ohlburg, der Protagonist, durch die prägende Hand seines Vaters in eine Welt männlich dominierter Wissenschaft und Traditionen sozialisiert wird, eine Welt, in der selbst die Nomenklatur der Pflanzenwelt von einer subtilen männlichen Vorherrschaft geprägt ist. Doch was geschieht, wenn dieser sorgfältig konstruierte männliche Rahmen zu bröckeln beginnt? Verfolgen Sie Lukas' schrittweise Desozialisation, initiiert durch die subversive Kraft des Mooses, die Feuchtigkeit und eine eigentümliche "Poesie des Chthuluzäns", die ihn auf einen Pfad der Identitätsauflösung führt. Der Bart, einst Symbol männlicher Reife und Stärke, verwandelt sich in ein Zeichen der Rebellion gegen konventionelle Normen. Diese Arbeit untersucht, wie Modick Symbole der Natur nutzt, um traditionelle Männlichkeitsbilder zu dekonstruieren und eine alternative Vision anzubieten, in der die Grenzen zwischen Mensch und Natur, Mann und Frau verschwimmen. Im Zentrum steht die Frage nach der Konstruktion und Dekonstruktion von Geschlechterrollen im Kontext des Nature Writings. Untersucht wird die prägende Rolle des Vaters, die Bedeutung von Symbolen wie Bart und Moos und die subversive Kraft der Poesie. Diese tiefgreifende Analyse, basierend auf der Theorie der hegemonialen Männlichkeit, bietet neue Einblicke in Modicks Roman und eröffnet eine aufschlussreiche Perspektive auf die Darstellung von Männlichkeit in der zeitgenössischen Literatur. Entdecken Sie die vielschichtigen Bedeutungsebenen von "Moos" und erleben Sie, wie die Natur selbst zum Schauplatz einer radikalen Infragestellung von Identität und Geschlecht wird, ein Weg der Befreiung, der Lukas in eine unbekannte, doch vielleicht authentischere Existenz führt. Schlüsselwörter: Hegemoniale Männlichkeit, Sozialisation, Desozialisation, Nature Writing, Gendertheorie, Identität, Klaus Modick.

Weitere Details

Erschienen: 25.04.2022

Umfang: 28 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 0.3 x 21 x 14.8 cm

ISBN/EAN: 9783346620781

Umbreit-Nr.: 5609088

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