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Moskau. Das dritte Rom

Cover von Moskau. Das dritte Rom

Rasche, Ullrich Michael

GRIN Verlag

17.95

(inklusive MwSt.)

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Zusatztext

Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Politik - Region: Russland, Note: 2,0, Technische Universität Chemnitz (Europäische Geschichte), Veranstaltung: Russische Geschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Für die christliche Kaiserherrschaft sowohl im oströmisch-byzantinischen Reich war in der historischen Abfolge der Weltreiche, die in der mittelalterlichen Geschichtsauffassung vorgegeben war, die Fortdauer des römischen Reiches ein tragendes Element der Legitimität. Die Rom-Idee und der daraus resultierende Gedanke einer "translatio imperii" hatten in der Traditionsgeschichte des russischorthodoxen Kulturkreises keine vergleichbare Entsprechung. Als in der Umbruchphase nach der Eroberung Konstantinopels im Jahr 1453 den Herrschern in Moskau ohne eigenes Zutun eine Führungsrolle innerhalb der orthodoxen Ökumene zufiel, vermieden sie es geflissentlich, in der internationalen Politik als Nachfolger der byzantinischen Kaiser zu agieren. Die von dem Mönch Filofej von Pskov ( 1465-1542) formulierte Idee "Moskau, das Dritte Rom" wurde zwar nie als offizielle Staatsideologie rezipiert, in ihrer Intention hatte sie aber unverkennbare Auswirkungen auf das erwachende Selbstbewusstsein der Moskauer ("Heiliges Russland") und den russischen Messianismus des 19. Jahrhunderts. Darauf wird später noch dezidiert eingegangen.

Autorenportrait

Hotelier und Historiker im Ruhestand

Weitere Details

Erschienen: 19.11.2019

Umfang: 24 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 0.3 x 21 x 14.8 cm

ISBN/EAN: 9783346076816

Umbreit-Nr.: 8548323

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