Giorgio Agambens Konzept des Homo Sacer
Das Todesdenken der Gegenwart im Lichte von Giorgio Agambens Konzept des Homo Sacer
€35.90
(inklusive MwSt.)
Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert, Festbezug, bitte vormerken
Zusatztext
Agamben hat das homo-sacer-Projekt auf acht Bände angelegt, von denen sieben in die Arbeit Eingang gefunden haben, da der aktuelle, achte Band (IV.2) L uso dei corpi noch nicht in der deutschen oder englischen Übersetzung erschienen ist. Eine Übersicht über die Werke des homo-sacer-Projekts soll dies illustrieren: I: Homo sacer, II/1: Ausnahmezustand, II/2: Herrschaft und Herrlichkeit II/3: Das Sakrament der Sprache II/5: Opus Dei III: Was von Auschwitz bleibt IV/1: Höchste Armut IV/2: L uso dei corpi Die Lektüre hat ergeben, dass Agamben aus theologischen Begriffen die politischen der Gegenwart herleitet - seine Ausführungen sind insofern thanatopolitisch als er auf eine Zone aufmerksam macht, in der Tod und Leben ununterscheidbar werden: Die Figur des Muselmannes im Lager von Auschwitz illustriert diesen Sachverhalt, bei dem es sich maßgeblich um ein Verschwinden der Grenze zwischen Lebendigem und Totem handelt. Anhand einer Analyse des Konzeptes des Hirntodes - wie es in der Gegenwart der Medizin in Gebrauch ist - sowie eines Versuches, den Tod mit Hegel und Heidegger zu denken, habe ich versucht, auf diese Umstände Bezug zu nehmen.
Autorenportrait
Klara Hofinger studierte Philosophie an der Universität Klagenfurt und Medienkultur- und Kunsttheorien an der Kunstuniversität Linz. Derzeit arbeitet sie an ihrer Dissertation an der Akademie der bildenden Künste Wien.
Weitere Details
Erschienen: 19.02.2017
Umfang: 76 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.6 x 22 x 15 cm
ISBN/EAN: 9783330514874
Umbreit-Nr.: 2053422
