Tatort Genfer See
Kaiserin Elisabeth im Fadenkreuz der Anarchisten
€27.00
(inklusive MwSt.)
Verfügbarkeit: Ladenpreis aufgehoben, führen wir nicht mehr
Zusatztext
Anarchistische Gewalt wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts zum Schrecken der bürgerlichen Welt. "Kein Stein soll auf dem anderen bleiben!", lautete eine Parole. Anschläge mit Gift, Dolchen und Bomben gegen Monarchen und Präsidenten erschütterten Europa. In der langen Liste anarchistischer Morde wurde Kaiserin Elisabeth das erste weibliche Ziel. Die unglückliche Frau Franz Josephs starb gleichsam stellvertretend, als Symbolfigur des Hauses Habsburg. Dabei lebte sie zurückgezogen, spielte in der Politik keine Rolle und galt als scharfe Kritikerin von Adel und Kirche. Anna Maria Sigmund "ermittelt" anhand des Obduktionsberichtes und anderer Quellen mit kriminalistischem Spürsinn zu den Tatumständen und zeichnet ein packendes Bild der narchistischen Szene im "Jahrzehnt der Bomben".
Autorenportrait
Anna Maria Sigmund ist promovierte Historikerin, Mitglied des Instituts für Österreichische Geschichtswissenschaften der Universität Wien und freie Wissenschaftsjournalistin. Sie lebt in Wien. Zahlreiche Veröffentlichungen, u. a.: "Die Frauen der Nazis I-III", "Die verschollenen Tagebücher Franz Josephs", "Des Führers bester Freund".
Weitere Details
Erschienen: 20.08.2020
Umfang: 192 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2 x 24.6 x 17.7 cm
ISBN/EAN: 9783222150531
Umbreit-Nr.: 8394170
