Opera buffa und Spielkultur
Eine spieltheoretische Untersuchung am Beispiel des venezianischen Repertoires des späten 18.Jahrhunderts, Wiener Musikwissenschaftliche Beiträge 25
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Zusatztext
Das Element des Spielerischen trägt wesentlich zum hohen Unterhaltungswert der Opera buffa bei. Dieser Aspekt ist von der Forschung bisher weitgehend vernachlässigt worden. Dabei weist schon allein die im 18. Jahrhundert übliche Gattungsbezeichnung dramma giocoso auf die zentrale Rolle des Spielerischen in dieser Opernform hin. Auf der Grundlage von Spieltheorien aus unterschiedlichen Disziplinen - Anthropologie, Psychologie, Pädagogik und Philosophie - untersucht Ingrid Schraffl am Repertoire Venedigs, der damaligen Hauptstadt des Vergnügens, die vielschichtigen Momente des Spiels der Opera buffa und ihres Aufführungskontexts. Der Spielbegriff dient damit als Interpretationsschlüssel des gesamten Kulturphänomens.
Autorenportrait
Ingrid Schraffl ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im FWF-Forschungsprojekt "Opera buffa in Wien (1767-1782)" am Institut für Musikwissenschaft der Universität Wien.
Weitere Details
Erschienen: 04.09.2014
Umfang: 403 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
ISBN/EAN: 9783205795926
Umbreit-Nr.: 6646155
