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Alban und Helene Bergs Bibliothek
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Zusatztext
Schon in ihren Elternhäusern wurde täglich gelesen. Während ihrer ein Vierteljahrhundert währenden Ehe sammelten sich in der Wiener Wohnung des Komponisten Alban Berg (1885-1935) und seiner Gattin Helene (1885-1976) rund 3.500 Bücher, Notenbände und Zeitschriften. Handschriftliche Eintragungen und andere Lesespuren zeugen von einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Gelesenen, eingelegte Bilder oder Zeitungsausschnitte schaffen zusätzliche Kontexte und Querverbindungen. So wie die Musiknoten von Bach und Beethoven bis zu Zeitgenossen wie Krenek, Mahler, Pfitzner, Schönberg, Schreker, Richard Strauss oder Zemlinsky reichen, sind die literarischen Bände von ungewöhnlicher Vielfalt - einschließlich Werken von Peter Altenberg, Georg Büchner oder Frank Wedekind, die auch als Vorlagen für Kompositionen dienten. Die Bibliothek wurde in der Alban Berg Stiftung vollständig restauriert, digitalisiert und erschlossen, so dass nun erstmals ein vollständiges Verzeichnis vorliegt. Das Buch bietet außerdem zahlreiche Einblicke in eine überraschende thematische Vielfalt von A wie Akustik bis Z wie Zoologie.
Weitere Details
Erschienen: 07.12.2026
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
ISBN/EAN: 9783205225096
Umbreit-Nr.: 573032
