Autobahnbau in Österreich unter NS-Herrschaft
Konzeption - Inszenierung - (Zwangs)Arbeit - Folgen
Perz, Bertrand (Univ.-Prof. MMag. Dr., LLM)/Hackl, Gabriele (BA MA)/Wa
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Zusatztext
Mit dieser Studie liegt erstmals eine Darstellung der Frühgeschichte des Autobahnbaus in Österreich vor. Wie in vielen Ländern Europas gibt es auch hier schon in der Zwischenkriegszeit Überlegungen zur Errichtung von Autobahnen, der Bau beginnt aber erst 1938 nach dem Anschluss an NS-Deutschland. Entlang der geplanten Trassen entsteht ein dichtes Netz an Lagern zur Unterbringung der Arbeitskräfte. Im krassen Gegensatz zur NS-Propaganda herrscht an den Baustellen massiver Geräte-, Material- und Arbeitskräftemangel. Nach Kriegsbeginn werden tausende ausländische Zwangsarbeiter*innen eingesetzt. Kriegsbedingt enden die Bauarbeiten 1942, nur 17 km Autobahn sind zu diesem Zeitpunkt fertiggestellt. Die Zweite Republik knüpft in den 1950er Jahren direkt an den Vorarbeiten aus der NS-Zeit an.
Weitere Details
Erschienen: 10.08.2026
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
ISBN/EAN: 9783205223917
Umbreit-Nr.: 8327523
