Die junge Republik
Österreich 1918/19
Maria Mesner/Helmut Wohnout/Michaela Maier u a
Die Republik Österreich war kein revolutionärer nationaler Schöpfungsakt, sondern das Ergebnis der militärischen Niederlage und des Zerfalls der Habsburgermonarchie. Ihre Gründung erfolgte nicht in einer Phase kollektiven Erhebung, sondern einer der tiefsten Depression. Zu unterschiedlich waren die Befindlichkeiten in der revolutionären Umbruchsphase, weshalb der Republikgründung ein parteien- und klassenübergreifendes Narrativ fehlte.
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Zusatztext
Die Gründung der Republik Österreich war kein revolutionärer nationaler Schöpfungsakt, sondern das Ergebnis einer militärischen Niederlage und des Zerfalls der Habsburgermonarchie. Sie erfolgte nicht in einer Phase kollektiver Erhebung, sondern in einer der tiefsten Depression. Zu unterschiedlich waren die Befindlichkeiten in der revolutionären Umbruchsphase, weshalb der Republikgründung ein parteien- und klassenübergreifendes Narrativ fehlte. Der Sammelband vereint die Referate eines Symposions, das die Plattform zeithistorischer politischer Archive 2017 in Wien veranstaltete und das sich den Transformationsprozessen in der Entstehungsgeschichte der Ersten Republik widmete.
Autorenportrait
Maria Mesner leitet das Kreisky-Archiv und lehrt an der Universität Wien Zeitgeschichte und Gender Studies.
Weitere Details
Erschienen: 12.11.2018
Umfang: 220 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
ISBN/EAN: 9783205206606
Umbreit-Nr.: 5208941
