Graz 1914
Der Volkskrieg auf der Straße, Böhlaus Zeitgeschichtliche Bibliothek 40
Bernhard Thonhofer untersucht das Grazer Straßenleben zu Kriegsbeginn 1914 und wie sich in weiterer Folge der Burgfrieden gestaltete. Dadurch wird der Transformationsprozess von einer fragmentiert militarisierten Gesellschaft im Frieden hin zu einer Gesellschaft im Krieg in seiner Ungleichzeitigkeit und Unstimmigkeit, aber auch in seinen Konturen nachgezeichnet. Diese Einheit auf der Straße war aber bereits von Anfang an voller Brüche und Widersprüche.
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Zusatztext
Bernhard Thonhofer untersucht das Grazer Straßenleben zu Kriegsbeginn 1914 und wie sich in weiterer Folge der Burgfrieden gestaltete. Dadurch wird der Transformationsprozess von einer fragmentiert militarisierten Gesellschaft im Frieden hin zu einer Gesellschaft im Krieg in seiner Ungleichzeitigkeit und Unstimmigkeit, aber auch in seinen Konturen nachgezeichnet. Diese Einheit auf der Straße war aber bereits von Anfang an voller Brüche und Widersprüche. Die Grazer Bevölkerung transformierte sich nämlich nicht zu einer monolithischen Kriegsgemeinschaft, die frei von politischen, nationalen, konfessionellen oder geschlechterrollenbezogenen Konflikten wäre. Vielmehr beschädigte der vierjährige Volkskrieg das Zusammenleben in Graz.
Autorenportrait
Bernhard Thonhofer, Mitarbeiter der Historikerkanzlei Graz, promovierte 2016 an der Karl-Franzens-Universität Graz in den Fächern "Zeitgeschichte" und "Gender Studies".
Weitere Details
Erschienen: 19.02.2018
Umfang: 506 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 3.9 x 24.7 x 18.2 cm
ISBN/EAN: 9783205205692
Umbreit-Nr.: 3469360
