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Porträtgalerien auf Papier

Cover von Porträtgalerien auf Papier

Sammeln und Ordnen von druckgrafischen Porträts am Beispiel Kaiser Franz' I. von Österreich und anderer fürstlicher Sammler, Veröffentlichungen der Kommission für Neuere Geschichte Österreichs 111, Teil 002

Poch, Patrick

Böhlau-Verlag

69.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Das Sammeln druckgrafischer Bildnisse erfreute sich im 18. Jahrhundert der zunehmenden Wertschätzung einer gebildeten bürgerlichen Sammlerschicht. Auch aristokratische Sammler legten Porträtsammlungen ihrer Ahnen und Zeitgenossen in Klebebänden oder Kassetten an, die mitunter an die 100.000 Einzelbildnisse umfassen konnten.Während sich etwa Prinz Eugen von Savoyen seine Sammlung von Kunsthändlern arrangieren ließ, verbrachten Kaiser Franz I. von Österreich oder Louis-Philippe I. von Frankreich viel Zeit damit, ihre Porträts selbst in eine ideale Ordnung zu überführen.Man begegnet Gliederungen nach Staaten, nach Berufsstand oder nach historischen Epochen - je nach dem Anspruch, den der Sammler an seine Kollektion stellte. Die Ordnungssystematik wurde so zum Medium fürstlicher Repräsentation.

Autorenportrait

Geboren 1971 in Wien. Promotion am Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien. Seit 2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bildarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek mit Schwerpunkt Grafik, seit 2010 Leiter der Abteilung Grafik.

Weitere Details

Erschienen: 11.06.2018

Umfang: 323 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 2.6 x 24.5 x 17.5 cm

ISBN/EAN: 9783205205296

Umbreit-Nr.: 3469348

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