Der Opfermythos bei Elfriede Jelinek
Eine historiografische Untersuchung, Literatur und Leben, Neue Folge 88, Literatur und Leben 88, Neue Folge
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Zusatztext
Das Sekundärwerk zu Elfriede Jelineks uvre ist engagiert und umfassend; dennoch mangelt es auch Jahre nach dem Nobelpreis immer noch an schlüssigen Interpretationsansätzen. Eine systematische Engführung mit zeithistorischen Theorien zu innerösterreichischen Gedächtnisdiskursen fehlte bislang zur Gänze. Im Rahmen dieser Studie bietet Sylvia Paulischin-Hovdar daher eine neue Herangehensweise mit zeitgeschichtlicher Perspektivierung an. Sie unterzieht das Skandalstück Burgtheater, den Gespensterroman Die Kinder der Toten und den Bühnenmonolog Das Lebewohl einer exemplarischen Interpretation. Die Ergebnisse sprechen für die Effizienz der vorgeschlagenen Methode, welche die historischen Dimensionen literarischer Texte auslotet, aber auch die Textualität von Geschichte hinterfragt.
Autorenportrait
Sylvia Paulischin-Hovdar, geboren 1979, kultur- und gesellschaftswissenschaftliches Studium an der Paris Lodron-Universität Salzburg
Weitere Details
Erschienen: 19.12.2016
Umfang: 323 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
ISBN/EAN: 9783205203254
Umbreit-Nr.: 609916
