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Kein Etwas, aber auch nicht ein Nichts

Cover von Kein Etwas, aber auch nicht ein Nichts

Religionsphilosophische Untersuchungen zu Ludwig Wittgenstein, Jürgen Habermas und Charles Taylor, Religion in Philosophy and Theology

Schneider, Hans Julius

Mohr Siebeck GmbH & Co. KG

59.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

In diesem Buch werden Einsichten Wittgensteins über die Gegenstände der Psychologie auf Gegenstände im Bereich der Religionen angewendet. Hans Julius Schneider zeigt, dass ein angemessenes Verständnis religiösen Redens die Unterscheidung einer primären von einer sekundären Bedeutungsebene verlangt. So wie z.B. die Rede von einem Schmerz nur verstanden werden kann, wenn die Ebene dinglicher Gegenstände durch die Anerkennung nicht-dinglicher 'Gegenstände der Rede' überschritten wird, die eine Kenntnis sozialer Praktiken erfordert, so verlangt auch das Verstehen religiöser Redeweisen (z.B. des Ausdrucks jemand sei 'Gott nahe') die Anerkennung einer zweiten Bedeutungsebene, die eng mit religiösen Handlungen und Widerfahrnissen verzahnt ist. Auf dieser Basis erörtert der Autor Anschlussfragen, unter anderem wird in einer Kritik der Religionsphilosophie von Habermas moniert, dass ihr die genannte Ebenenunterscheidung fehlt.

Autorenportrait

Geboren 1944; Studium der Philosophie, Germanistik und Anglistik; 1970 Promotion; 1975 Habilitation; 1978-83 Heisenberg-Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft; 1983-95 Professor für Philosophie an der Universität Erlangen-Nürnberg; emeritierter ordentlicher Professor für Philosophie an der Universität Potsdam.

Weitere Details

Erschienen: 11.06.2025

Umfang: 186 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

ISBN/EAN: 9783161642968

Umbreit-Nr.: 5916818

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