Auferstehungsvorstellungen in apokryph-gewordenen Evangelien
Eine vergleichende Studie des 'Petrusevangeliums' und der Epistula Apostolorum, Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament 2. Reihe
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Zusatztext
Während unzählige Studien die neutestamentlichen Ostertraditionen erforschen, existieren wenige Forschungsbeiträge, welche sich mit der unmittelbaren Wirkungsgeschichte im zweiten und dritten Jahrhundert beschäftigen. Cornelius Voigt zeichnet anhand ausgewählter Quellen die unterschiedlichen Möglichkeiten nach, wie frühchristliche Gemeinschaften in dieser Zeit das Osterereignis verstanden. Sichtbar werden dadurch faszinierende Neuinterpretationen der Auferstehung Jesu, die sich aus veränderten theologischen Bedürfnissen ergeben. Zugleich wird deutlich, welch prägende Rolle älteren, kanonisch-gewordenen Osternarrationen zukam. Die Auferstehungsleiblichkeit rückt zunehmend in den Fokus des Interesses, ebenso die besondere Rolle der Osterzeuginnen und -zeugen und Ableitungen eigener Jenseitsimaginationen. So entfaltet sich ein Panorama frühchristlicher Identitätsbildung.
Autorenportrait
Geboren 1990; 2009-15 Studium der Theologie in Leipzig und Tübingen; 2015-17 Studienassistent bei der Bruderschaft Liemehna e.V.; 2016-18 Wissenschaftlicher Mitarbeiter Institut für Neues Testament Leipzig; 2018-21 Promotionsstipendiat; 2021-24 Vorbereitungsdienst Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens in Leipzig; Pfarrer in der Kirchgemeinde Mildenau.
Weitere Details
Erschienen: 19.02.2026
Umfang: 396 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
ISBN/EAN: 9783161636806
Umbreit-Nr.: 5916792
