Demokratie und Republik
Historizität und Normativität zweier Grundbegriffe des Verfassungsstaates, POLITIKA 14
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Zusatztext
Die Legitimität des modernen Verfassungsstaates speist sich aus der Idee der Demokratie. In historischer Hinsicht stellt er sich in die Tradition der gesellschaftsvertraglichen Theorien der Aufklärung sowie der revolutionären gesellschaftlichen und staatlichen Umbrüche in Nordamerika und in Frankreich am Ende des 18. Jahrhunderts. Eine nähere Betrachtung zeigt jedoch, dass der Begriff der `Demokratie` bis weit in das 19. Jahrhundert negativ konnotiert war und daher bei der Herausbildung moderner verfassungsstaatlicher Strukturen praktisch keine Rolle spielte. Zentral war zunächst vielmehr der Begriff der `Republik`, der dann sukzessive von der Idee der Demokratie verdrängt wurde. Marc André Wiegand untersucht, wie es zu diesem begrifflichen Wandel kam und welche normativen Schlüsse aus ihm gezogen werden können.
Autorenportrait
Geboren 1973; Studium der Rechtswissenschaft sowie der Philosophie, Logik und Wissenschaftstheorie an der Universität Leipzig; 1998 Erstes Juristisches Staatsexamen; wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Leipzig; Referendariat; 2003 Promotion; 2004 Zweites Juristisches Staatsexamen; 2005 Assistenzprofessor an der Tohoku-Universität Sendai (Japan); seit 2005 Referent im Bundesministerium des Innern; seit 2015 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bundesverfassungsgericht, Habilitand an der Universität Leipzig.
Weitere Details
Erschienen: 15.01.2017
Umfang: VIII, 158 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1 x 23 x 15.5 cm
ISBN/EAN: 9783161551208
Umbreit-Nr.: 1155231
