Verhältnismäßigkeit
Zur Tragfähigkeit eines verfassungsrechtlichen Schlüsselkonzepts, Recht - Wissenschaft - Theorie
Matthias Jestaedt/Oliver Lepsius
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Zusatztext
In der ausdifferenzierten Welt des heutigen Rechts erscheint es wie ein Wunder, mit der Verhältnismäßigkeit über einen Grundsatz zu verfügen, der die Grenzen der Rechtsgebiete und Rechtsordnungen genauso überschreitet wie die Zuständigkeiten der nationalen, supranationalen und internationalen Gerichte. Verhältnismäßigkeit ist ein materiell wirkendes Prinzip und figuriert zugleich als ein Prüfungs- und Kontrollverfahren im Gewaltenteilungsverhältnis. Den hohen Ansprüchen und Erwartungen an den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz nachzugehen und seine Tragfähigkeit auszuloten, ist Anliegen dieses Bandes. Welches sind die unausgesprochenen Voraussetzungen einer Verhältnismäßigkeitsprüfung? Wo liegen deren Stärken, wo aber auch deren Schwächen? Wie wirkt der Grundsatz in den einzelnen Rechtsgebieten und den jeweiligen Institutionen-Arrangements? Mit der hohen praktischen Erfahrung im Umgang mit Verhältnismäßigkeit kontrastiert eine unverkennbare theoretische Unterbilanz der Verhältnismäßigkeit als Rechtsgrundsatz.
Autorenportrait
Matthias Jestaedt (Herausgegeben von) is Professor of Public Law and Legal Theory at the Albert-Ludwigs-University of Freiburg. Oliver Lepsius (Herausgegeben von) ist Professor für Öffentliches Recht und Verfassungstheorie an der Universität Münster.
Weitere Details
Erschienen: 04.12.2015
Umfang: 319 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1.9 x 23.3 x 15.6 cm
ISBN/EAN: 9783161542305
Umbreit-Nr.: 8656825
