Torah Praxis after 70 CE
Reading Matthew and Luke-Acts as Jewish Texts, Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament 2.Reihe, Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament 2. Reihe 355
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Zusatztext
Vielen halten das Matthäusevangelium für einen der "jüdischsten" Texte des Neuen Testaments. Das lukanische Doppelwerk wurde auf der anderen Seite traditionell als ein sehr "griechischer" und heidenchristlicher Text gesehen. Isaac W. Oliver hinterfragt diese Gegenüberstellung, indem er Matthäus und das lukanische Doppelwerk nicht nur vor ihrem jüdischen "Hintergrund", sondern auch als früh-jüdische Literatur liest. Er untersucht in jeder Schrift die Tora-Praxis und vor allem ihre rituellen Aspekte. Indem er ihren Standpunkt zu drei zentralen Punkten der jüdischen Identität - Sabbat, Kaschrut und Beschneidung - feststellt, legt Oliver dar, dass sowohl Matthäus als auch Lukas die Aufrechterhaltung der Toraobservanz innerhalb der Jesus-Bewegung unterstützen, obgleich sie sich darin unterscheiden, welche mosaischen Gebote jüdischen und heidnischen Anhängern Jesu obliegen. Es stellt sich heraus, dass Lukas ebenso "jüdisch" wie sein "Cousin" Matthäus ist, was seine Zustimmung zur mosaischen Tora anbelangt.
Autorenportrait
Born 1980; 2012 PhD in Near Eastern Studies; currently assistant professor at the Department of Philosophy and Religious Studies of Bradley University (Illinois, USA).
Weitere Details
Erschienen: 16.12.2013
Umfang: 540 S.
Sprache: ENG
Einband: KT
Format: 3.2 x 23.3 x 15.5 cm
ISBN/EAN: 9783161527234
Umbreit-Nr.: 5693160
