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Das Öffentliche Recht vor der Frage nach seiner Identität

Cover von Das Öffentliche Recht vor der Frage nach seiner Identität

Mit Kommentaren von Otto Depenheuer und Ewald Wiederin, Fundamenta Juris Publici

Grimm, Dieter

Mohr Siebeck GmbH & Co. KG

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Zusatztext

Dem europäischen Juristen ist die Einteilung des Rechts in öffentliches und privates geläufig. Indessen hat sie weder zu allen Zeiten bestanden noch spielt sie heute überall eine Rolle. Sie ist das Produkt einer bestimmten historischen Konstellation. Daher kann sie ihre Bedeutung auch wieder verlieren, wenn sich die Verhältnisse grundlegend ändern. Für eine solche Veränderung mehren sich seit einiger Zeit die Anzeichen. Das öffentliche Recht ist sich seiner Identität nicht mehr gewiss. Dieter Grimm beschreibt die Entstehungsbedingungen der Trennung und untersucht die seither eingetretenen Veränderungen, namentlich den Wandel der Staatsaufgaben und die Erosion der Staatlichkeit im Zuge von Internationalisierung und Globalisierung. Dessen ungeachtet sieht der Autor im Herrschaftsbezug aber nach wie vor ein Identifikationsmerkmal, das die Beibehaltung der Kategorie rechtfertigt, auch wenn ihre Grenzen unscharf geworden sind.

Autorenportrait

Ewald Wiederin (Kommentare von) ist Professor für öffentliches Recht an der Universität Wien. Dieter Grimm (Von (Autor)) Geboren 1937; em. Professor für Öffentliches Recht an der Humboldt-Universität zu Berlin; 1987-99 Richter des Bundesverfassungsgerichts im Ersten Senat; 2001-07 Rektor des Wissenschaftskollegs zu Berlin.

Weitere Details

Erschienen: 19.09.2012

Umfang: 111 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 1.1 x 18.2 x 11.4 cm

ISBN/EAN: 9783161522543

Umbreit-Nr.: 4033752

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