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Gleiches zu Gleichem: Figurenähnlichkeit in der späthöfischen Epik

Cover von Gleiches zu Gleichem: Figurenähnlichkeit in der späthöfischen Epik

Flore und Blanscheflur, Engelhard, Barlaam und Josaphat, Wilhalm von Wenden, Quellen und Forschungen zur Literatur- und Kulturgeschichte 101 335

Urban, Felix

De Gruyter GmbH

24.95

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Beim Verlag bestellbar. Führen wir nicht bzw. nicht mehr

Zusatztext

Die Vorstellung, dass Gleiches sich gerne zu Gleichem geselle, ist so alt wie das menschliche Nachdenken über Beziehungen selbst und prägt auch die höfische Literatur des Mittelalters, in der insbesondere die Gleichheit des sozialen Status sowie äußerer und innerer Idealität beziehungskonstituierend wirkt. Im 13. Jahrhundert entstehen dann allerdings einige Romane, die dieses Prinzip problematisieren und hinterfragen: Weshalb ist Ähnlichkeit eine Bedingung für ideale Beziehungen? Welche Merkmalsgleichheiten sind relevant, welche nicht? Und was geschieht mit denen, die bestimmten Ähnlichkeitsnormen nicht entsprechen? Die vorliegende Studie untersucht erstmals systematisch die narrativen Inszenierungen von Ähnlichkeit in vier späthöfischen Romanen, in denen dieses elementare Beziehungsprinzip der Gleichheit ins Zentrum des Erzählens rückt und sowohl die Handlungsstruktur als auch die Figurenkonstellation maßgeblich bestimmt. Auf einen kulturhistorischen Überblick über die Grundlagen mittelalterlichen Ähnlichkeitswissens folgen vergleichende Detailanalysen von Konrad Flecks Flore und Blanscheflur, Rudolfs von Ems Barlaam und Josaphat, Konrads von Würzburg Engelhard und Ulrichs von Etzenbach Wilhalm von Wenden.

Autorenportrait

Felix Urban, University of Heidelberg, Germany.

Weitere Details

Erschienen: 30.06.2025

Umfang: IX, 452 S., 1 s/w Illustr., 1 b/w ill.

Sprache: Deutsch

Einband: PB

ISBN/EAN: 9783112215593

Umbreit-Nr.: 6186144

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