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Die lateinischen und deutschsprachigen Chiromantien

Cover von Die lateinischen und deutschsprachigen Chiromantien

Heiles, Marco

De Gruyter GmbH

69.95

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Seit den Anfängen der lateinischen Chiromantie im 12. Jahrhundert herrschte Uneinigkeit über deren Bewertung. Während vor allem die Theologen die Chiromantie als irrationalen Aberglauben unter Magieverdacht stellten, präsentierten die Chiromantien sich selbst als zuverlässiges Mittel zur Zukunftsprognostik und Naturwissenschaft in der Nachfolge des Aristoteles. Noch im 13. Jahrhundert entwickelten die Chiromantien eine eigenständige Fachterminologie sowie diagrammatisch geprägte Textmuster und Text-Bild-Kompositionen, die seit dem 14. Jahrhundert auch in die deutsche Volkssprache übertragen wurden.Der erste Band des Katalogs der magischen Literatur des Spätmittelalters erfasst die lateinische und deutschsprachige Literatur zum Handlesen des 12. bis 16. Jahrhundert und kann erstmals 44 lateinische Chiromantien in 105 Handschriften und 26 Druckausgaben und 16 deutschsprachigen Chiromantien in 14 Handschriften und 36 Druckausgaben verzeichnen. Die umfassende Einleitung des Katalogs stellt zudem die Textreihen der magischen Literatur und die Besonderheiten ihrer Überlieferung vor und bietet einen Überblick über die Entwicklung und Überlieferung der chiromantischen Literatur in lateinischer und deutscher Sprache.Der Katalog möchte die lateinische und deutsche Literatur zur Chiromantie so einem breiteren Fachpublikum zugänglich machen und neue Forschungsbeiträge zum Thema anregen.

Autorenportrait

Marco Heiles, University of Hamburg, Germany.

Weitere Details

Erschienen: 17.08.2026

Umfang: 220 S., 2 s/w Illustr., 11 farbige Illustr., 6 s/w

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

ISBN/EAN: 9783111341323

Umbreit-Nr.: 8673325

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