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Begehren und Ökonomie

Cover von Begehren und Ökonomie

Eine sozialphilosophische Studie, Undisziplinierte Bücher 3

Govrin, Jule

De Gruyter GmbH

19.95

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Beim Verlag bestellbar. Führen wir nicht bzw. nicht mehr

Zusatztext

Begehren, Sexualität, Intimität und Affektivität sind feinmaschig in die spätkapitalistische Matrix des Sozialen eingewebt. Die Studie untersucht die politische Ökonomie des Begehrens nach 1968. Sie unternimmt einen Streifzug quer durch die Philosophiegeschichte - von Platon über die Psychoanalyse zum Poststrukturalismus. Dabei geht sie von der Annahme aus, dass Ökonomie einen konstitutiven Faktor darstellt, wenn man Begehren begreifen will. Umgekehrt lassen sich sozioökonomische Strukturen nicht ohne die Rolle des Begehrens verstehen. Begehren wirkt sozialmobilisierend, indem es normative Ordnungen sowohl errichten und aufrechterhalten als auch überschreiten kann. Neben paradigmatischen Positionen von Platon, Georg W. F. Hegel, Friedrich Nietzsche und Sigmund Freud werden begehrensökonomische Thesen von Gilles Deleuze und Félix Guattari und der im Paris von Mai 68 aufkommenden Philosophie des Begehrens betrachtet.

Autorenportrait

Jule Govrin, Europa-Universität Flensburg.

Weitere Details

Erschienen: 19.12.2022

Umfang: XIV, 339 S.

Sprache: Deutsch

Einband: PB

ISBN/EAN: 9783111130361

Umbreit-Nr.: 7381117

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