Willensfreiheit
Zusatztext
<p>Das Buch verschafft einen Überblick über die neuere Willensfreiheitsdebatte, wobei es auch die Konsequenzen der Hirnforschung für das Freiheitsproblem erörtert. Zum anderen entwickelt der Autor eine originelle eigene Position. Er widerspricht dem breiten philosophischen Konsens, dass jedenfalls<em>eine</em>Art von Freiheit mit einem naturwissenschaftlichen Weltbild unverträglich sei, nämlich die Fähigkeit, sich unter gegebenen Bedingungen so oder anders zu entscheiden. Im Buch wird argumentiert, dass dieser sogenannten<em>libertarischen</em>Auffassung der Freiheit, die wir im Alltag alle teilen, bei näherer Betrachtung keine Tatsachen entgegenstehen, sondern nur philosophische Doktrinen. Zwar können wir durch unser Handeln keine Naturgesetze abändern und sind auch keine ersten Beweger, aber es lässt sich zeigen, dass es dessen für ein So-oder-Anderskönnen unter gegebenen Bedingungen auch nicht bedarf.</p>
Autorenportrait
<p><strong>Geert Keil</strong>, RWTH Aachen.</p>
Weitere Details
Erschienen: 18.10.2011
Umfang: 228 S.
Sprache: Deutsch
ISBN/EAN: 9783110931143
Umbreit-Nr.: 8589044
