Erzählen im Pen-and-Paper-Rollenspiel
Produktion - Rezeption - Didaktik, Narratologia 84
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Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug
Zusatztext
Unter dem Begriff Pen-and-Paper-Rollenspiel oder Tabletop-Rollenspiel wird eine Form des Gesellschaftsspiels verstanden, in dem eine Gruppe von Spielenden unter Berücksichtigung eines Regelsystems die Rollen fiktionaler Figuren einnimmt, die innerhalb einer von ihnen erschaffenen fiktionalen Welt existieren und handeln. Aus der Verbindung dieser ludischen und fiktionalen Komponenten ergeben sich Potenziale für das Erzählen, die je nach Gruppenpräferenz und zugrundliegendem Spielsystem auf unterschiedliche Weise realisiert werden. Die vorliegende Studie liefert eine prozessorientierte Erzähltheorie des Pen-and-Paper-Rollenspiels, die durch ihre umfassende theoretische Fundierung Anbindung an die klassische und postklassische Narratologie sowie zentrale ludonarratologische Arbeiten der Game Studies bietet. Entlang der Analyse aufgezeichneter Spielsitzungen und publizierter Spielmaterialien wird ein Erzählmodell entwickelt, das sowohl die Eigenschaften narrativer Kommunikation abbildet als auch zentrale Kategorien inhaltlicher und diskursiver Parameter aufgreift. Aus dieser Konzeption werden literaturvermittelnde Potenziale des Spiels abgeleitet, die den Blick für vielfältige empirische Settings öffnen.
Autorenportrait
Jan-Niklas Meier, University of Bielefeld, Germany.
Weitere Details
Erschienen: 26.04.2023
Umfang: X, 385 S., 8 s/w Illustr., 4 farbige Illustr., 8 b
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2.7 x 23.5 x 16.5 cm
ISBN/EAN: 9783110788945
Umbreit-Nr.: 7560004
