Rassismus
Von der frühen Bundesrepublik bis zur Gegenwart
€24.95
(inklusive MwSt.)
Verfügbarkeit: Beim Verlag bestellbar. Führen wir nicht bzw. nicht mehr
Zusatztext
Rassismus ist ein vieldiskutiertes Gegenwartsthema - doch die spezifisch deutschen Aspekte und Brüche in der jüngeren Geschichte des Phänomens sind noch kaum erforscht. Nach einer ausführlichen Skizze und Analyse der westdeutschen Rassismushistorie durch den Herausgeber nimmt der Band in chronologischer Gliederung exemplarische Facetten in den Blick. Die Beiträge schlagen einen Bogen von den Kontinuitäten völkischen Denkens nach 1945 und den Anfängen des Rechtsterrorismus hin zu den Fragestellungen, die das frühe 21. Jahrhundert betreffen. Analysiert werden u. a. das sich verändernde linke wie rechte Rassismus-Verständnis nach 1968, die Aporien der frühen Rassismus-Forschung und des Multikulturalismus, sowie die Ära der völkischen Ekstase nach der Wiedervereinigung. Brennende Asylbewerberunterkünfte und die NSU-Mordserie zeigten, wie virulent der Rassismus in Deutschland noch ist, der in den identitätspolitischen Debatten jüngst unter neuen Vorzeichen thematisiert wird.
Autorenportrait
Vojin Sasa Vukadinovic, Freie Universität Berlin.
Weitere Details
Erschienen: 31.12.2022
Umfang: XIV, 630 S., 1 s/w Tab., 1 b/w tbl.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 4 x 23.5 x 16.5 cm
ISBN/EAN: 9783110702668
Umbreit-Nr.: 1007341
