Begehren und Ökonomie
Eine sozialphilosophische Studie, Undisziplinierte Bücher 3
€59.95
(inklusive MwSt.)
Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug
Zusatztext
Begehren, Sexualität, Intimität und Affektivität sind feinmaschig in die spätkapitalistische Matrix des Sozialen eingewebt. Die Studie untersucht die politische Ökonomie des Begehrens nach 1968. Sie unternimmt einen Streifzug quer durch die Philosophiegeschichte - von Platon über die Psychoanalyse zum Poststrukturalismus. Dabei geht sie von der Annahme aus, dass Ökonomie einen konstitutiven Faktor darstellt, wenn man Begehren begreifen will. Umgekehrt lassen sich sozioökonomische Strukturen nicht ohne die Rolle des Begehrens verstehen. Begehren wirkt sozialmobilisierend, indem es normative Ordnungen sowohl errichten und aufrechterhalten als auch überschreiten kann. Neben paradigmatischen Positionen von Platon, Georg W. F. Hegel, Friedrich Nietzsche und Sigmund Freud werden begehrensökonomische Thesen von Gilles Deleuze und Félix Guattari und der im Paris von Mai 68 aufkommenden Philosophie des Begehrens betrachtet.
Autorenportrait
Jule Govrin, Europa-Universität Flensburg.
Weitere Details
Erschienen: 26.10.2020
Umfang: XIV, 339 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2.4 x 23.5 x 16.2 cm
ISBN/EAN: 9783110682946
Umbreit-Nr.: 8997606
