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Warten auf Godot?

Cover von Warten auf Godot?

Intellektuelle seit den 1960er Jahren, Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 120

Ingrid Gilcher-Holtey/Eva Oberloskamp

De Gruyter Oldenbourg

24.95

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Beim Verlag bestellbar. Führen wir nicht bzw. nicht mehr

Zusatztext

Gibt es ihn noch - den Intellektuellen? Oder bleibt nur, ihm ein Grabmal" (Lyotard) zu setzen? Ähnlich wie im Falle Godots in Becketts Theaterstück herrschen heute Zweifel an seiner Existenz und Wirkungsmacht. Zugleich haben jedoch die Umbrüche der jüngsten Zeit - beschleunigte Globalisierung, Pluralisierungsprozesse, Strukturwandel der Öffentlichkeit - in Verbindung mit Intellektuellenkritik und intellektueller Selbstreflexion neue Rollenmodelle entstehen lassen. Der vorliegende Band beschäftigt sich mit den Wandlungen im Handlungsrahmen, in der sozialen Rolle und in den Wirkungsmustern von Intellektuellen und diskutiert ihre Bedeutung in der politischen Öffentlichkeit seit den 1960er Jahren. Im Zentrum stehen Figuren, die am klassischen Vorbild orientiert blieben, das Wechselverhältnis von Intellektuellen und sozialen Bewegungen, rechter (Anti-)Intellektualismus sowie das Spannungsverhältnis zwischen intellektueller Autonomie und politischem Engagement.

Autorenportrait

Ingrid Gilcher-Holtey ist emeritierte Professorin für Allgemeine Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der Zeitgeschichte an der Universität Bielefeld. Eva Oberloskamp ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin.

Weitere Details

Erschienen: 24.08.2020

Umfang: VII, 240 S., 10 s/w Illustr., 10 b/w ill.

Sprache: Deutsch

Einband: PB

Format: 1.6 x 24.3 x 16.3 cm

ISBN/EAN: 9783110681406

Umbreit-Nr.: 9117707

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