Richard Schaukal in Netzwerken und Feldern der literarischen Moderne
Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur 149
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Zusatztext
Obwohl Richard Schaukal zu den bestvernetzten Dichtern der Wiener Moderne zählt, sind seine zahlreichen Kontakte nicht ausreichend erforscht. Im Zentrum dieser Untersuchung stehen die strukturelle Beschaffenheit und Qualität seiner Netzwerke sowie die Frage nach Schaukals Einfluss auf die unterschiedlichen Felder der Moderne. Nicht nur als Dichter, auch als Kritiker und Übersetzer beteiligte er sich - oft als einer der ersten - an zeittypischen Diskursen über Kunst, Architektur, Stadtentwicklung oder Sozialpolitik. Schaukals Wirken liefert neue Erkenntnisse über eine Zeit im Spannungsfeld zwischen Moderne und Antimoderne. Anhand seiner Biographie lassen sich die Möglichkeiten und Grenzen eines gesellschaftlich ambitionierten Beamtendichters beschreiben. Literatursoziologische, netzwerktheoretische und biographietheoretische Ansätze werden verbunden, um Richard Schaukal im Kontext der Moderne neu zu verorten.
Autorenportrait
Cornelius Mitterer, Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte und Theorie der Biographie, Wien, Österreich.
Weitere Details
Erschienen: 16.12.2019
Umfang: VII, 302 S., 1 Illustr.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2 x 23.5 x 16 cm
ISBN/EAN: 9783110618013
Umbreit-Nr.: 5566492
