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Menschsein als Frage

Cover von Menschsein als Frage

Paul Tillichs Weg zur anthropologischen Fundierung der Theologie, Tillich Research 16

Fritz, Martin

De Gruyter GmbH

124.95

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Noch nicht erschienen, Bestellung ist vorgemerkt

Zusatztext

Tillichs frühe Religionsphilosophie wird insbesondere aufgrund ihrer kulturtheologischen Intentionen geschätzt. Sie zielte indes zugleich auf den Entwurf einer zeitgemäßen Dogmatik. Im dogmatischen Zusammenhang modifiziert Tillich nun aber seinen Religionsbegriff, indem er ihm eine Theorie religionsaffiner Strukturen konkreter menschlicher Existenz unterlegt. Das Resultat ist die bedeutende Konzeption einer anthropologischen Religionsphilosophie, die noch das späte Hauptwerk mit seiner Korrelation von anthropologischen Fragen und theologischen Antworten prägt. Nach einer Darstellung der Grundkoordinaten von Tillichs Religionsdenken nach dem Ersten Weltkrieg zeichnet Martin Fritz im Lichte der zeitgenössischen Lebens- und Existenzphilosophie die Weichenstellungen der Marburger Prolegomena-Vorlesung (1925) nach, wo erstmals die berühmte Wendung von dem, was uns unbedingt angeht als religionstheoretische Schlüsselformel auf den Plan tritt. Tillichs neues Programm wird daraufhin in verschiedenen Ausbaustufen der späten deutschen und frühen amerikanischen Zeit rekonstruiert. Damit gewährt die Arbeit nicht nur wichtige Einblicke in eine bislang vernachlässigte Phase der Tillichschen Werkbiographie, sondern stellt zugleich eine Gestalt religionsphilosophischer Theoriebildung vor, die sich wiederzuentdecken lohnt.

Autorenportrait

Martin Fritz, University of Gießen, Germany.

Weitere Details

Erschienen: 15.04.2026

Umfang: 600 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

ISBN/EAN: 9783110590418

Umbreit-Nr.: 5755640

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