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Ablasskampagnen des Spätmittelalters

Cover von Ablasskampagnen des Spätmittelalters

Luthers Thesen von 1517 im Kontext, Dt/engl/ital, Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom 132

Andreas Rehberg

De Gruyter Mouton

189.95

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Martin Luthers Thesen gegen den Ablass gaben 1517 den Anstoß zur Reformation. Weniger bekannt ist die lange Vorgeschichte der Ablassverkündung in der spätmittelalterlichen Kirche. Der auf eine im Rahmen der Lutherdekade geförderte interdisziplinäre Tagung in Rom 2015 zurückgehende Band beleuchtet den Kontext des Ablassstreites vor dem Hintergrund der weitverbreiteten Ablasskampagnen, die schon in den beiden Jahrhunderten davor im Kirchenleben etabliert waren. Protagonisten der Ablassverkündung waren nicht nur die den Ablass ausstellenden Päpste und Bischöfe, sondern auch die Orden und diverse Laiengruppen, die die Erträgnisse in verschiedensten Bereichen - vom Brückenbau bis zur Versorgung von Notleidenden in Hospitälern - investierten. Untersuchungsschwerpunkt sind die theologischen, kirchenrechtlichen, sozialen, ökonomischen und kulturellen Aspekte des Ablasses und seiner Verkündung im Spätmittelalter. Ab dem 13. Jahrhundert entwickelten Theologen und Kanonisten die Lehre vom Kirchenschatz". Kritik am Ablass und seinen Auswüchsen wurde schon früh geübt und von Jan Hus zu einem ersten Höhepunkt geführt. Die Statements des Runden Tischs eröffnen außerdem Perspektiven für den interkonfessionellen Dialog zum noch immer aktuellen Thema.

Autorenportrait

Andreas Rehberg, Deutsches Historisches Institut in Rom, Italy.

Weitere Details

Erschienen: 22.05.2017

Umfang: XVIII, 712 S., 24 Illustr.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 4.3 x 24.5 x 17.6 cm

ISBN/EAN: 9783110501629

Umbreit-Nr.: 2331175

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