Männer mit 'Makel'
Männlichkeiten und gesellschaftlicher Wandel in der frühen Bundesrepublik, Zeitgeschichte im Gespräch 25
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Zusatztext
Die Nachkriegszeit gilt als Phase der "Remaskulinisierung". Gesellschaftlich akzeptierte Vorstellungen von Männlichkeit, die auf Leistungskraft, Gemeinschaftsorientierung und Heterosexualität fußten, setzten Männer, die "anders" waren, unter Konformitätsdruck. Aber wie wirkten sich die Selbstbehauptungsversuche von Kriegsversehrten, Obdachlosen oder Homosexuellen auf das vorherrschende Männlichkeitsideal aus? Dieser Sammelband beleuchtet die Erfahrungsgeschichte der Männer mit "Makel" und differenziert die oft apostrophierte These einer "Krise der Männlichkeit" in den 1950er und 1960er Jahren. Erkennbar werden so Antriebskräfte und Hemmnisse der Individualisierung und Pluralisierung von Lebensentwürfen in der jungen Bundesrepublik.
Autorenportrait
Bernhard Gotto und Elke Seefried, Institut für Zeitgeschichte München-Berlin.
Weitere Details
Erschienen: 01.01.2017
Umfang: 158 S.
Sprache: Deutsch
Einband: PB
Format: 1.3 x 19.1 x 12.8 cm
ISBN/EAN: 9783110452105
Umbreit-Nr.: 9106551
