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Die Hieroglyphe im 18.Jahrhundert

Cover von Die Hieroglyphe im 18.Jahrhundert

Theorien zwischen Aufklärung und Esoterik, Hallesche Beiträge zur Europäischen Aufklärung 51

Graczyk, Annette

De Gruyter GmbH

99.95

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Die Hieroglyphen waren im 18. Jahrhundert eine Herausforderung für die Aufklärung und zugleich ein willkommener Gegenstand für die Esoterik. Sie galten - über den Ägyptenbezug hinaus - als rätselhafte Reste einer vorzeitigen, unbekannt gewordenen Kommunikation zwischen Bilderschrift, Gestensprache und Symbolik und erlangten eine Schlüsselstellung in der Sprach- und Schrifttheorie, der Kulturanthropologie, der Theologie und der Theosophie, aber auch in Physiognomik und Kunsttheorie. Man sah in ihnen die dunklen Anfänge jeglicher Kultur, in denen die Menschen gleichsam noch mit den Göttern verkehrten. Teils wurden sie dabei kulturanthropologisch interpretiert: Die Hieroglyphen waren die heilige Zeichen einer theokratischen Kultur, die sich durch Religion und Göttervorstellungen ihr Weltbild schuf. Teils wurden sie mit Hilfe hermetischer und neuplatonistischer Traditionen zu Botschaften des Göttlichen sakralisiert. Insgesamt erweist sich die Hieroglyphe im 18. Jahrhundert für Aufklärer und Esoteriker als Begriff, mit dem scheinbar disjunktive Phänomene wie Bild, Gestik und Schrift, Mythos und Logos sowie Metapher, Gleichnis, Metonymie und Allegorie als miteinander zusammenhängend oder zumindest kombinierbar angesprochen werden

Autorenportrait

Annette Graczyk, Interdisziplinäres Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufkläung (IZEA), Halle/Saale.

Weitere Details

Erschienen: 17.11.2014

Umfang: IX, 324 S., 20 s/w Illustr., 20 b/w ill.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 2.4 x 23.6 x 16.3 cm

ISBN/EAN: 9783110402513

Umbreit-Nr.: 7280925

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