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König Philipp und seine Krone

Cover von König Philipp und seine Krone

Über Fremdheit und Nähe mittelalterlichen Dichtens und Denkens, Das mittelalterliche Jahrtausend 2

Müller, Jan-Dirk

De Gruyter GmbH

14.80

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Beim Verlag bestellbar. Führen wir nicht bzw. nicht mehr

Zusatztext

Eine eigentümliche, typisch mittelalterliche Auffassung von Herrscher und Herrschaft, Herrschaftszeichen und Legitimität zeigen zwei Kommentare Walthers von der Vogelweide zur doppelten deutschen Königswahl von 1198. In den beiden "Sprüchen" wirbt der Dichter für den staufischen Thronbewerber Philipp von Schwaben und begründet es nicht mit rechtlichen Abstraktionen, sondern mit der äußeren Erscheinung des gekrönten Herrschers überhaupt sowie mit dessen Selbstdarstellung vor den Fürsten beim Weihnachtsfest in Magdeburg. Strukturen dieses fremdartigen Denkens finden sich neben der Politik auch insgesamt in der Praxis der feudalen Laiengesellschaft und in der auf sie bezogenen Literatur. Dies soll in dem Vortrag auch an weiteren literarischen Texten (Nibelungenlied, ,Iwein', ,Parzival' u. a.) erörtert werden.

Autorenportrait

Jan-Dirk Müller, Ludwig-Maximilians-Universität München.

Weitere Details

Erschienen: 13.12.2013

Umfang: VI, 41 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

ISBN/EAN: 9783110344547

Umbreit-Nr.: 5999804

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