Die Theorie der zentralen Orte in Israel und Deutschland
Zur Rezeption Walter Christallers im Kontext von Sharonplan und Generalplan Ost - Europäisch-jüdische Studien - Kontroversen 3, Europäisch-jüdische Studien - Kontroversen 3
€189.95
(inklusive MwSt.)
Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug
Zusatztext
Ist es möglich, zwischen dem israelischen Sharonplan und dem Generalplan Ost? eine konzeptionelle Verbindungslinie zu ziehen, die ihren Ursprung in W. Christallers Theorie der zentralen Orte hat? Das Leitbild dieser 1933 veröffentlichten Theorie zielt auf eine funktionale Optimierung der Wirtschaftsfaktoren und der Verteilung der Bevölkerung im Raum. Joachim Trezib geht einer unerwarteten Parallelität nach, die er als Muster räumlicher Herrschaft sowohl in den NS-Plänen zur Neuordnung Europas als auch in der israelischen Nationalplanung nach der Staatsgründung 1948 identifiziert. Der Vergleich zeigt einen exemplarischen Fall, wie sich die junge Wissenschaft der Raumplanung im 20. Jahrhundert als Herrschaftsmittel instrumentalisieren ließ.
Autorenportrait
Joachim Trezib, Berlin.
Weitere Details
Erschienen: 29.09.2014
Umfang: XII, 665 S., 50 Illustr.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 4.1 x 23.4 x 16.2 cm
ISBN/EAN: 9783110338133
Umbreit-Nr.: 5965048
