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Der Ursprung des Konzepts um 1800

Cover von Der Ursprung des Konzepts um 1800

eBook

Albert Meier/Alessandro Costazza/Gérard Laudin

DE GRUYTER

173.95

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Lieferbar

Zusatztext

<p>Der Begriff Kunstreligion ist seit seiner prominenten Formulierung in Schleiermachers<em>Reden über die Religion</em> (1799) etabliert. Statt in Schleiermachers Theologie muss der Ursprung des Konzepts jedoch in deren kunstphilosophischen Quellen gesucht werden: in der Ent-Rationalisierung von Kunst im Rahmen der Autonomie-Ästhetik, die das Schöne dem Numinosen angleicht. Als zumindest partielles Äquivalent besitzt die Kunst die Fähigkeit, traditionelle Funktionen der Religion entweder zu usurpieren oder zu substituieren. Sie bedient sich daher ähnlicher Vermittlungsinstanzen wie die Religion: Der Künstler profitiert vom Priester/Heiligen, der Wissenschaftler/Kritiker vom Theologen/Mönch.<br>Der erste von drei Bänden, an dem Literaturwissenschaftler aus Deutschland, Italien und Frankreich mitarbeiten, konzentriert sich auf poetologisch-ästhetische Diskussionen im Spannungsfeld der klassisch-romantischen Kunsttheorien (von Baumgarten über Hamann bis Hegel), die das Schöne von gesellschaftlicher Nützlichkeit entlasten. Zugleich befasst er sich in Fallstudien mit ersten Umsetzungen des Konzepts u.a. in Wackenroder/Tiecks<em>Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders</em>, Hölderlins<em>Hyperion</em>und E.T.A. Hoffmanns<em>Jesuiterkirche in G.<br></em></p>

Autorenportrait

<p><strong>Alessandro Costazza</strong>, Università degli Studi di Milano;<strong>Albert Meier</strong>, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel;<strong>Gérard Laudin</strong>, Université de Paris IV Sorbonne.</p>

Weitere Details

Erschienen: 27.01.2012

Umfang: 269 S.

Sprache: Deutsch

ISBN/EAN: 9783110217810

Umbreit-Nr.: 8476908

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