Skatologisches in den (nicht immer) Schönen Künsten
Kunst- und Zeitgeschichte 3.1
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Zusatztext
Zwischen 'Klugscheisserei' aus zweiter Hand und dem konzisen Abriss eines Sachverhalts, zumal eines derart anrüchigen wie dem der 'Scheisse' in der bildenden Kunst, wandelt der Autor des vorliegenden Textes notgedrungenermassen auf einem schmalen Grat, der sich wie in Dantes Göttlicher Komödie über dem Abgrund des Achten Höllenkreises auftut. Dort versinken die geistlichen und weltlichen Schlemmer und Schmeichler im menschlichen Kot. Der Fruchtbar- und Ernsthaftigkeit eines kunstgeschichtlich immer noch wenig beackerten Terrains sollten diese nachdenklich stimmenden einleitenden Bemerkungen keinen Abbruch tun. Vielmehr drücken sie den Wunsch aus, dass das Wissen aus zweiter Hand nicht zu 'Darmverschlingungen des Denkens' (Witold Gombrowicz) führen, sondern nebst einem Lächeln oder Lachen zum Nachdenken anzuregen vermöge. Man mag über das Thema des Skatologischen in der Kunst die Nase rümpfen, doch 'geschrieben stinkt Scheisse nicht', meinte Roland Barthes und lenkte die Aufmerksamkeit der Lesenden von der materiellen Wirklichkeit auf das beschriebene Objekt in skatologischen Erzählungen des Marquis de Sade.
Weitere Details
Erschienen: 14.06.2025
Umfang: 152 S., 38 farbige Illustr.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 1.5 x 19.6 x 12.5 cm
ISBN/EAN: 9783039060689
Umbreit-Nr.: 6964440
