Schön schreiben!
Blüte und Zerfall einer Kultur
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Zusatztext
Während Jahrhunderten galt Schönschreiben - Kalligrafie - als eine bedeutende kulturelle Errungenschaft. Eine gute Schrift war denn auch ein wichtiges Ziel der schulischen Bemühungen. Sie war mit ihren vielfältigen Funktionen wichtig für das individuelle und gesellschaftliche Leben im 19. und 20. Jahrhundert. Anhand von zahlreichen Beispielen aus Examensschriften, Poesiealben, Tagebüchern, Urkunden, Taufzetteln, Beileidsbezeugungen, Telefonnotizen und Graffiti entfaltet das Buch ein Panorama dieses kulturellen Phänomens. Der Bogen geht vom zaghaften Versuch des Anfängers bis zur stupenden Ästhetik des Könners. Beim Gang durch die einzelnen Bereiche ergeben sich unerwartete Einsichten in das Denken und Fühlen früherer Generationen. Ein Blick in die Moderne wirft abschliessend die Frage auf, ob heute das Bemühen um eine eigene Schönschrift definitiv der Vergangenheit angehört.
Autorenportrait
(*1930) Prof. Dr., aufgewachsen im Kanton St. Gallen, Studium in Basel. 1979 ausserordentlicher Professor für Volkskunde an der Universität Basel, 1982-1995 ordentlicher Professor an der Universität Zürich. Bearbeitete Sachgebiete: bäuerliche Kultur, Industrialisierung, urbane Lebensweise, Fotografiegeschichte. Publikation: «Welten aus Fels und Eis. Alpine Fotografie in der Schweiz. Geschichte und Gegenwart» (2009).
Weitere Details
Erschienen: 15.06.2010
Umfang: 168 S., 253 Illustr., zahlr. farb. Abb.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1.7 x 31.5 x 25 cm
ISBN/EAN: 9783038236290
Umbreit-Nr.: 1055679
