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Das kontaminierte Museum

Cover von Das kontaminierte Museum

Die Sammlung Bührle, das Kunsthaus Zürich und die zukünftige Erinnerung

Keller, Erich

DIAPHANES AG

18.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Erscheint nicht laut Verlag

Zusatztext

In der Kunstsammlung des Waffenfabrikanten Emil G. Bührle ist die kriegerische Geschichte des 20. Jahrhunderts gespeichert. Mit ihrem baldigen Einzug in den Neubau des Kunsthauses Zürich schließt sich ein Kreis. Ohne die Finanzmittel Bührles wäre das Kunsthaus Zürich nicht zu einer Institution von nationaler Größe geworden. Nun soll sein Kunstsschatz dem Museum einen internationalen Spitzenplatz sichern und als Publikumsmagnet zum Standortmarketing der Stadt Zürich beitragen. So zumindest die Hoffnung eines Zusammenschlusses verschiedener Akteure aus Politik, Wirtschaft und Museumswelt.   Geht es um problematische Provenienzen, ist oft die Rede von "belasteten" Bildern. Doch Kunstwerke aus dem 19. Jahrhundert wussten nichts von ihrer Zukunft. Was aber wollen die Museen von ihrer Vergangenheit wissen? Welche Rolle spielt die kunsthistorische Provenienzforschung im Wertschöpfungsprozess von Verschiebungen kultureller Güter vom privaten in den öffentlichen Raum?   Erich Kellers Buch legt einen wichtigen Beitrag zur Debatte um Fluchtgut und Translokationen vor. Er öffnet den Blick für die Umstände, unter denen Kulturgüter ihre Besitzer wechselten und zeigt, was Museen sein könnten: Orte des kollektiven Erinnerns.

Autorenportrait

Erich Keller ist Historiker und promovierte über die Geschichte einer jüdischen Familie in Zürich. Von 2018 bis 2020 arbeitete er im Forschungsteam »Kontextualisierung Sammlung Bührle«. Er lebt in Bern.

Weitere Details

Erschienen: 15.09.2021

Umfang: 144 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

ISBN/EAN: 9783035804041

Umbreit-Nr.: 342428

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