Marxistische Geschichtskulturen und soziale Bewegungen während des Kalten Krieges
Fallstudien aus Deutschland, Italien und anderen westeuropäischen Staaten
Stefan Berger/Christoph Cornelissen
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Zusatztext
In diesem Buch wird die Beziehung zwischen verschiedenen sozialen Bewegungen und marxistischen Geschichtskulturen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Westeuropa untersucht, wobei der Schwerpunkt auf der Bundesrepublik Deutschland und Italien liegt. Während des Kalten Krieges prägten marxistische Ideen und Geschichtsauffassungen nicht nur die traditionellen kommunistischen Parteien in Westeuropa, sondern beeinflussten auch eine Reihe neuer sozialer Bewegungen, die in den 1970er Jahren im Gefolge der Studentenrevolte von 1968 aufkamen. Die 68er-Generation war stark von neomarxistischen Ideen geprägt, die sie später in die neuen sozialen Bewegungen trug. Der Band geht der Frage nach, wie marxistische Geschichtskulturen die Bewegungen der Dritten Welt, die antifaschistischen Bewegungen, die Friedensbewegung und eine ganze Reihe anderer neuer sozialer Bewegungen beeinflusst haben, die ab den 1970er Jahren eine neue Lebendigkeit der Zivilgesellschaft in Westeuropa signalisierten.
Autorenportrait
Stefan Berger ist Professor für Sozialgeschichte und Direktor des Instituts für soziale Bewegungen an der Ruhr-Universität Bochum, Deutschland. Er ist außerdem geschäftsführender Vorsitzender der Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets und Honorarprofessor an der Universität Cardiff in Großbritannien. Christoph Cornelissen ist Professor für Zeitgeschichte an der Goethe-Universität, Frankurt a. M., Deutschland. Er ist außerdem Direktor des Deutsch-Italienischen Historischen Instituts der Fondazione Bruno Kessler, Trient, Italien.
Weitere Details
Erschienen: 23.11.2024
Umfang: xix, 325 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
ISBN/EAN: 9783031512797
Umbreit-Nr.: 1617116
