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HENRIETTE GOLDSCHMIDT

Cover von HENRIETTE GOLDSCHMIDT

Das Leben und Wirken von Henriette Goldschmidt: Eine Pionierin der Frauenbewegung

Siebe, Josephine/Prüfer, Johannes

Culturea

20.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert, Festbezug, bitte vormerken

Zusatztext

Henriette Goldschmidt, geboren 1825 in Krotoschin, war eine bedeutende Persönlichkeit der deutschen Frauenbewegung. Aufgewachsen in einem jüdischen Kaufmannshaushalt, prägten sie die politischen und sozialen Umwälzungen der 1840er Jahre. Diese Zeit weckte in ihr ein starkes Gerechtigkeitsgefühl und den Wunsch nach gesellschaftlicher Veränderung. 1853 heiratete sie Dr. Abraham Goldschmidt und zog nach Warschau, wo sie mit den Herausforderungen des Lebens unter der zaristischen Herrschaft konfrontiert wurde. Trotz der schwierigen Umstände fand sie in ihrer Familie und ihrem Ehemann Halt und entwickelte eine tiefe Abneigung gegen die Unterdrückung in Russland. 1859 kehrte sie nach Deutschland zurück und ließ sich in Leipzig nieder, wo sie sich schnell in die intellektuelle und kulturelle Szene integrierte. Die Schillerfeier im selben Jahr war für sie ein symbolisches Erlebnis, das ihren Glauben an die Ideale der Freiheit und Menschlichkeit bestärkte. In Leipzig begann sie, sich aktiv für die Rechte der Frauen einzusetzen und gründete schließlich die Hochschule für Frauen. Ihr Wandel für die Bildung und Emanzipation der Frauen war unermüdlich und von einer klaren Wandel geprägt: die geistige Befreiung der Frauen und ihre Erziehung zu bewussten Mitgliedern der Gesellschaft. Henriette Goldschmidts Leben war von einer seltenen Geschlossenheit und Zielstrebigkeit geprägt. Sie blieb ihren Idealen treu und setzte sich bis ins hohe Alter für die Frauenbildung ein. Ihr Wirken hinterließ einen nachhaltigen Einfluss auf die Frauenbewegung in Deutschland und darüber hinaus.

Autorenportrait

In seiner Heimatstadt absolvierte Johannes Prüfer die Bürger- und anschließend die Realschule. Folgend ließ er sich in Grimma zum Lehrer ausbilden. Nachdem er privat die Reifeprüfung nachgeholt und den freiwilligen Wehrdienst abgeleistet hatte, studierte Johannes Prüfer an der Universität Leipzig Pädagogik und Philosophie u. a. bei Georg Witkowski, Emil Jungmann, Karl von Bahder und Karl Lamprecht.[1] 1909 schloss er das Studium mit der Promotion ab. Das Thema seiner Dissertation lautete: Die pädagogischen Bestrebungen Friedrich Fröbels in den Jahren 1836 bis 1842. 1909/1910 unterrichtete er an der Freien Schulgemeinde Wickersdorf,[2] anschließend an einer Realschule in Dresden. Inzwischen verheiratet, übernahm Johannes Prüfer im Sommer 1911 eine Dozentur an der neu gegründeten Hochschule für Frauen zu Leipzig, die im selben Jahr von Henriette Goldschmidt ins Leben gerufen worden war.[3] Dort lehrte er u. a. Erziehungskunde und Kinderpsychologie. Einige Jahre später wurde er zum Verwaltungsdirekter der Frauenhochschule berufen. Daneben leitete er das Institut für Erziehungskunde, das Archiv für Erziehungsfragen und war maßgebend am Auf- und Ausbau eines Erziehungsmuseum beteiligt.

Weitere Details

Erschienen: 03.12.2022

Umfang: 98 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 0.6 x 22 x 17 cm

ISBN/EAN: 9782385084745

Umbreit-Nr.: 7630629

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